Phytotherapie
Die Behandlung mit Kräuterpräparaten
als Abkochung, Tabletten, Granulaten oder Tropfen. Eine Besonderheit sind
die individuell zusammengestellten Rezepte, die deutlich besser wirken
als Fertigpräparate. Eine weitere Besonderheit ist die andere Fauna
und Flora des chinesischen Ursprungslandes. Daher können mit chinesischen
Kräutern andere Wirkungen erzielt werden, als mit der uns bekannten
westlichen Phytotherapie. Ein Schwerpunkt ist unter anderem die aufbauende,
stärkende Wirkung vieler Rezepturen und Einzelkräuter sowie der
adaptogene=streßreduzierende Effekt.
Ernährungsberatung
Ein Kernpunkt der chinesischen Ernährungslehre
ist das Wärmeverhalten der Nahrungsmittel. Allein dadurch lässt
sich das Wohlbefinden deutlich steigern. Die Klassifizierung der Nahrungsmittel
nach Geschmacksrichtungen und Zuordnung zu den 5 Elementen und den Organen
sind weitere wichtige Kriterien.
Qi Gong-Behandlung
Qi Gong bedeutet wörtlich übersetzt
"arbeiten mit dem Qi, der Lebensenergie". Qi Gong wird angewandt zur Gesundheitserhaltung,
also zur Vorbeugung, aber auch für die Behandlung bestehender Erkrankungen.
Zunehmend werden die Effekte Qi Gong auch im Westen wissenschaftlich untersucht.
In China gibt es Kliniken, die ausschließlich mit Qi Gong behandeln.
Qi Gong als Heilungs- und Lebenskunst
in Form von Übung finden immer mehr Verbreitung. Die Übungen
bestehen in den tieferen Stufen meist aus langsamen Bewegungen, die
mit speziellen Konzentrationsübungen durchgeführt werden. In
den höheren Stufen kann man mit Qi Gong-Techniken auch Energieübertragung
und Behandlung anderer durchführen. Qi Gong-Behandlungen sind
im Westen noch nicht so bekannt. In der Behandlung wird mit den Händen
der Energiefluss des Patienten ausgeglichen, Energiestauungen (Schmerzen)
aufgelöst und Energiemangel ausgeglichen. Die Behandlungen gleichen
äußerlich einer Massage (Tuina-Massage), teilweise erinnern
sie auch an krankengymnastisches Vorgehen. Die Effekte sind jedoch durch
die tiefere Energiearbeit viel größer. Die Grundprinzipien sind
die gleichen wie bei Akupunktur. Es handelt sich sozusagen um eine
"Akupunkturbehandlung ohne Nadeln".
Vor allem schmerzhafte Zustände und
Spannungszustände sprechen auf Qi Gong-Behandlungen an. Auch funktionelle
Beschwerden und sogar innere Erkrankungen können positiv beeinflusste
werden. Durch den tief entspannenden und regulierenden Effekt besteht
auch eine positive Wirkung auf Geist und Psyche.
Qi Gong
Qi Gong kann durch gezielte individuelle
Übungsanleitung sehr gut zur Selbstbehandlung eingesetzt werden. Je nach
Krankheitsbild oder Beschwerden geben wir Ihnen individuelle
Übungsanweisungen mit nach Hause. Außerdem ist es möglich, mit Qi Gong zu
behandeln. Auch diese Technik wird in unserer Praxis verwendet.
Tuina/ Anmo
Tuina oder Anmo sind Teil
der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wer bisher nur westliche Massagetechniken
kennt, für den öffnen sich jetzt Welten des Spürens und
des Wohlbefindens. Die Wirkung ist einer Akupunkturbehandlung vergleichbar,
je nach Indikation sogar überlegen. Ein Erlebnis, das durch die Kombination
mit Qi Gong-Techniken noch gesteigert wird.
Sich fühlen - sich wohlfühlen
- gesund werden
Qi Gong und Taijiquan
In der Praxis arbeiten wir mit Qi Gong-Behandlungen
sowie individuellen Übungen bzw. der individuellen Anleitung bei bestimmten
Erkrankungen.
Informieren Sie sich über ein ausführliches
Kursangebot
unter
www.qi-gong-taiji.de.
Dort erfahren Sie alles Wissenswerte über Chan Mi-Qi Gong und
den Chen-Stil des Taijiquan
Feng Shui
Feng Shui ist die Lehre der
Raumenergien und Umwelteinflüsse. Medizinisch relevant ist als erstes
Schlafplatz und Schlafzimmer. Aber auch Hausform, Umgebung und vieles andere
hat auf den Menschen und die Gesundheit Einfluss. Im alten China war es
üblich, dass bei mangelndem Behandlungsfortschritt der Arzt den Patienten
zuhause besuchte, um dort krankmachende (Feng Shui) Faktoren auszuschließen.
Frau Dr. Jiang hat die abgeschlossene Feng-Shui Ausbildung des Qi Mag
Institutes.
Traditionelle Chinesische Medizin
Die traditionelle
chinesische Medizin (TCM) ist eine empirische Wissenschaft. Das heißt, sie
entstand über Jahrtausende durch beobachten und ausprobieren. Der älteste
Klassiker ist das Buch des Gelben Kaisers, dessen Datierung sicher auf
mindestens 5000 Jahre zurückgeht, neuere Quellen legen eine deutlich ältere
Entstehungszeit nahe.
In der chinesischen Medizin werden Lebensfunktionen, das aktuelle biologische und psychische Geschehen
und damit vor allem das Befinden in den Vordergrund gestellt. Im Rahmen der traditionellen
chinesischen Medizin können die allermeisten Befindlichkeitsstörungen
recht genau zu- und eingeordnet werden. Die TCM versteht den Menschen als
ein energetisches Gefüge, das durch energetisches Potential, das Qi, die Lebensenergie,
bestimmt wird. Dieses Qi fließt in geregelten, heute wissenschaftlich
nachweisbaren Bahnen,
den Meridianen, und kann über bestimmte Punkte, die Akupunkturpunkte,
beeinflusst werden. Diese Punkte können durch unterschiedliche Techniken
reguliert werden. Die Nadelung dieser Punkte, die Akupunktur, ist mehrere tausend
Jahre alt. Mindestens genauso alt sind manuelle Techniken (Akupressur,
Tuina, Anmo) und um einiges älter Qi Gong-Techniken. Im Qi Gong wird durch Bewegung, eigenes Üben,
der Qi-Fluss reguliert. Die Erwärmung (Moxibustion) der Akupunkturpunkte
ist ebenfalls eine dieser altbewährten Methoden. All diesen Methoden
ist gemeinsam, dass man Energieblockaden auflösen und damit den
normalen Fluss des Qi wiederherstellen kann. Damit kann die Selbstheilung
des Körpers wieder einsetzen. Die Chinesen gehen davon
aus, dass bei freiem Fluss des Qi, der Lebensenergie, sich Yin
und Yang im Körper regulieren können und damit Krankheiten verschwinden.
Die TCM baut damit ebenso wie westliche Naturheilverfahren auf
Selbstheilungskräfte und Selbstregulation des Körpers auf.
Das Grundkonzept der Medizin ist, dass Schmerz und Krankheit nur entstehen
können, wenn der freie Fluss der Energien gestört ist.
Das andere große
Gebiet der traditionellen chinesischen Medizin ist die Phytotherapie, die
ebenfalls über Tausende von Jahren durch schriftliche Überlieferung
weitergegeben wurde und sich so aus diesem Erfahrungsschatz zu höchster
Wirksamkeit entwickeln konnte.
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